Sunday, 25. January 2009
 So sehen die Aschenablagerungen auf dem Wärmetauscher meiner neue Anlage aus. Die schwarze Asche stammt von DIN-Holzpellets, die weiße Asche ensteht wenn man Getreide verheizt.
Friday, 21. November 2008
In einem neuen Referentenentwurf zur Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetzes werden Getreidepflanzen, -körner und -ausputz nicht mehr als Regelbrennstoff zugelassen! Da man das Getreideheizen auch durch drastische Verschärfung der Grenzwerte (Feinstaub) nicht stoppen konnte, macht die Politik jetzt Nägel mit Köpfen und will diese Brennstoffe komplett verbieten. Wo kämen wir auch hin, wenn jeder Landwirt sein Getreide für umgerechnet 30.-Euro/dt verheizen könnte, wo doch EON nur maximal 10.- Euro zahlen will, damit sich die Groß-Biogasanlagen rentieren! Quellen: http://www.bmu.de/luftreinhaltung/downloads/doc/39616.php http://www.agrarheute.com/. . .
Wednesday, 19. November 2008
Auch in den USA wird mit Getreide (corn=Mais) geheizt. In Foren wie http://groups.yahoo.com/group/CornStoves/cal werden Erfahrungen ausgetauscht. Das College of Agricultural Sciences der Pennsylvania State University hat eine interessante Wirtschaftlichkeitsberechnung dazu in das Netz gestellt: http://energy.cas.psu.edu/EnergySelector.html und http://energy.cas.psu.edu/shellcorn.html
In Canada hat man schon vor 20 Jahren mit Getreide geheizt: http://www.omafra.gov.on.ca/english/engineer/facts/93-023.htm
Tuesday, 4. November 2008
Vor zwei Jahren besichtigte die Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises, Frau Ilse Aigner, meine Getreideheizung. Zu den besonders strengeren Abgasgrenzwerten nur für Getreideheizanlagen meinte Sie damals: "Es ist doch egal was unten reinkommt. Wichtig ist was oben rauskommt!"
Daher freut es mich besonders, dass Sie jetzt zur Landwirtschaftsministerin ernannt wurde. http://www.getreideheizung.de/news/archives/135-Wichtiger-Besuch.html
Monday, 27. October 2008
 Seit wenigen Stunden läuft mein zweiter Heizkessel und versorgt ein Nahwärme-Netz an das vier Wohnhäuser mit zusammen ~2000qm Wohnfläche angeschlossen sind. Der Kessel, ein 50kW Guntamatic-Powerkorn, läuft als Grundlastkessel und speist in die vorhandenen Ölheizungen ein. Die alten Ölkessel dienen weiter zur Abdeckung der Spitzenlast und im Sommer für die Warmwasserbereitung. Umfangreiche Infos zur Anlage und eine Liveansicht der Daten folgen demnächst!
Monday, 20. October 2008
Landeswirtschaftsminister Ernst Pfister eröffnet Rottenburger Energietage
Stillegungsflächen in der Landwirtschaft sollten vollständig für die
Energieproduktion genutzt werden, forderte der Minister. Derzeit würden
dabei Raps und Mais bevorzugt, doch die Landesregierung wünsche mehr
Flexibilität. Heu. Stroh, ein- und mehrjährige Energiepflanzen sollten
angebaut werden. Er halte es für falsch, dass nicht mehr Getreide
verbrannt wird, um Energie zu gewinnen. Es gibt ethische Bedenken
dagegen. So werde Getreide, das wegen Pilzbefalls nicht als
Lebensmittel verwendet werden kann, kostspielig entsorgt. Pfister: „Die
thermische Verwertung ist die bessere Alternative.“ Quelle: https://www.tagblatt.de/2686968/Nachrichten/Rottenburg
Thursday, 21. August 2008
 In knapp 6 Jahren hat meine Getreideheizung eine Wärmemenge von 500.000kWh produziert, das entspricht 50.000 Liter Heizöl. Der BAXI-Kessel (Kaufpreis 2002 5.000.-€) zeigt nach 6 Jahren noch keine Verschleißerscheinungen, nur die Eichung des Wärmezählers ist abgelaufen!
Friday, 13. June 2008
In ganzseitigen Anzeigen wirbt der RWE-Konzern heute für seinen Internetauftritt www.vorweggehen.com Das stolze Ziel dieser Initiative lautet: "So werden wir unter streng ökologischen Gesichtspunkten in den nächsten 4 Jahren 10.000 Hektar Energieholz anbauen". Ob das unser Klima rettet, darf bezweifelt werden, denn auf der gleichen Internetdomain findet sich auch: "Die RWE-Braunkohlenförderung liegt bei knapp 100 Millionen Tonnen pro Jahr und ist durch die bestehenden Genehmigungen für die Tagebaue, die sich auf einen Lagerstättenvorrat von rund vier Milliarden Tonnen beziehen, bis Mitte dieses Jahrhunderts gesichert." http://www.rwe.com/...../braunkohle.html
Monday, 2. June 2008
Das Online-Nachschlagewerk Wikipedia hat seit ein paar Tagen wieder(!) einen Artikel zum Thema Heizen mit Getreide:
http://de.wikipedia.org/wiki/Getreideverbrennung
Beachtet auch die Diskussionsbeiträge!
Sunday, 11. May 2008
 Beim aktuellen Heizölpreis von 90 Cent/Liter errechnet sich für Getreide ein
energetischer Wert von 36.- Euro/dt. Doch während der
Rohölpreis täglich auf neue Rekordhöhen steigt, fällt der Getreidepreis:
http://www.chartbuch.de/welcome Nach der Ernte wird Getreide wieder billiger als Sägemehl-Pellets sein und das Verheizen bleibt mit großem Abstand die rentabelste Nutzung.
Monday, 14. April 2008
Nach 4 Monaten habe ich endlich das Ergebnis der Staubmessung nach der 1. BImSchV vom Kaminkehrer erhalten! Doch das Warten und die 6 jährige Arbeit am Elektro-Filter haben sich gelohnt. Das (vorläufige) Ende des Countdowns meiner Staub-Messergebnisse ist
10 mg Staub/m³ Abgas
 Zur Absicherung dieses Messwertes hat ein Gutachter eine weitere Messung meiner Anlage durchgeführt und mit 20 mg Staub/m³ ein vergleichbar gutes Ergebnis ermittelt.
Der Filter, mit dem diese Werte erzielt wurden, besteht aus einem 2 stufigen Elektroabscheider mit nachgeschaltetem keramischen Wärmetauscher (250 mm Kaminrohr).
Sunday, 30. March 2008
Vor einem Jahr nannte Ministerpräsident Peter Harry Carstensen das Tonderner Bioethanolprojekt "ein grenzüberschreitendes Leuchtturmprojekt der Region Süddänemark und dem Land Schleswig-Holstein". Jetzt überaschte er mit der Erkenntnis: "das Brot gehört nicht in den Tank sondern auf den Teller". Quelle: Der Nordschleswiger
Tuesday, 18. March 2008
 Die deutschen Bemühungen die Klima-Katastrophe zu verhindern wirken geradezu naiv, wenn man den globalen Anstieg des CO2-Ausstosses betrachtet. Der Brennstoff mit den weltweit höchsten Zuwachsraten ist die Kohle! Auch in Deutschland ist der CO2-Ausstoß 2006 wieder angestiegen. Quellen: http://www.deutschebp.de/...../reden_standpunkte/vortrag_ruehl_stats_review_2007.pdf http://www.klima-aktiv.com/article148_4958.html
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